
Spitex – das krasse Missverhältnis von Leistung und Gegenleistung
Spitex – die Helden des Alltags und das Versagen der Krankenkassen
Meine Spitex besucht mich jeden Tag – morgens und abends. Insgesamt also rund 62 Besuche pro Monat. Zusätzlich hilft mir alle zwei Wochen eine Raumpflegerin für 1,5 Stunden.
Für mich kostet das alles rund 450 Franken. Meine Krankenkasse vergütet der Spitex zusätzlich etwa 950 Franken – zusammen also 1’400 Franken für 62 Einsätze, also kaum 20 Franken pro Besuch, inklusive Anfahrt, Zeit und Dokumentation.
Doch das ist noch nicht alles: Wegen dieser unhaltbaren Vergütungen muss meine Spitex von der Stadt Zürich finanziell unterstützt werden. Das ist absurd – ein Systemfehler, der alle trifft.
Gleichzeitig schikanieren die Krankenkassen die Spitex mit Papierfluten und Bewilligungspflichten, als wäre sie ein Kostenproblem – während sie anderswo Wucher-Vergütungen ohne Prüfung bezahlen.
Unter der Einheits-Krankenkasse (EKK) wird es das nicht mehr geben. Jede Leistung wird klar, fair und automatisch über MEDIFACT vergütet. Kein Papierkrieg, keine Schikanen, keine ungerechten Zuschüsse durch die öffentliche Hand.
So funktioniert Gerechtigkeit im Gesundheitswesen – und so funktioniert Vertrauen.
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